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Neue Hochhausrichtlinien Stadt Zürich – Beton anstatt grüne Ufer

10. Dezember 2022

Richtlinien für die Planung und Beurteilung von Hochhausprojekten, Amt für Städtebau

Es gibt durchaus einige gute Ansätze dabei bei den letzten Mittwoch veröffentlichen neuen Hochhausrichtlinien. Dies auch dank der Volksinitiative Uferschutz, das hat Herr Stadtrat Odermatt betont. Die dunkelblaue Zone ist für Hochhäuser über 80 Meter, unlimitiert nach oben.

Doch die Gefahr für ein Klein-Manhatten direkt vor unserer Haustür  ist gross. So wurde auch die maximale Höhe von 250 Metern, die im Entwurf noch vorhanden war, rausgestrichen. In Zürich dürfen nun Hochhäuser in unbegrenzter Höhe gebaut werden. Eine Einladung an die Bauherren, hier in Zürich den Turm zu Babel zu bauen und sich damit ein Denkmal zu setzen. Die Behörden sprechen auch von Cluster Bildung, dass mehrere Hochhäuser nebeneinander gebaut werden sollen, und da wären wir dann beim Klein-Manhatten, abgegrenzt durch die Limmat und die Bahnlinie.

Schauen Sie sich die folgenden Links genauer an und unterstützen Sie die Uferschutz-Initiative, sie ist bitter nötig! Danke im Voraus

  • Neue Hochhausrichtlinien und Begleitdokumente
    • Präsentation (inkl. Vergleich 2001 zu heute)
  • Medienmitteilung der Uferschutz-Initiative
    • Entwurf der Hochhausrichtlinien mit einigen Beispielen drin

Pressemitteilung des Komitees Uferschutzinitiative zu den Hochhausrichtlinien

07. Dezember 2022

«Neue Hochhausrichtlinien Stadt Zürich»  – Beton anstatt grüne Ufer

In Zürich sollen Hochhäuser in unbegrenzter Höhe gebaut werden dürfen. Eine Einladung an die Bauherren, hier in Zürich den Turm zu Babel zu bauen und sich damit ein Denkmal zu setzen.

Die Einladung zur Medienkonferenz des Amts für Städtebau zu den «Neuen Hochhausrichtlinien» behauptet einleitend, die Aktualisierung stelle sicher, dass Hochhäuser in der Stadt Zürich auch in Zukunft höchsten Ansprüchen bezüglich Architektur, Städtebau und Funktionalität genüge. 
Es sollen Hochhäuser in unbegrenzter Höhe gebaut werden dürfen, so auch wenige Meter vom Limmat Ufer entfernt.

In den «Neuen Richtlinien» werden zentrale Aspekte des Städtebaus nur Ansatzweise aufgenommen. Überlegungen zur Energiebilanz von Hochhäusern (Unterhalt, Sicherheit, Betrieb), zur Bodenversiegelung und nicht zuletzt zur Sozialverträglichkeit (Gentrifizierung, fehlende Integration in die Quartiere, Kinder- und Familienfreundlichkeit) sind mangelhaft oder fehlen gänzlich. Hier besonders hervorzuheben ist, dass die Kosten für Bau und Betrieb der Hochhäuser massiv höher sind, was sich letztlich auf deutlich höhere Mieten auswirkt.

Zum Schutz der Ufer von Limmat und See vor übergrossen Hochhäusern hat ein überparteiliches Komitee am 31. August 2022 die «Initiative Uferschutz ... für Mensch und Natur» lanciert. Diese sind Lebensräume für unzählige Tiere und Pflanzen sowie grüner Erholungsraum für die Menschen. Dieser wichtige Grün- und Freiraum an den Ufern soll vor Bodenversiegelung und Zubetonierung geschützt werden - für Mensch, Tier, Fauna und Flora.

Wir Menschen in der Stadt Zürich wollen grüne Ufer statt Beton. Überbauungen sollen umweltverträglich und energiesparend sein, aber auch sozialverträglich und mit genügend Abstand zu den Grün- und Freiräumen an den Ufern.

 

Kontakt:    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Homepage:    www.uferschutz.ch

P.S.: Für Hochhaus-freie Ufer

22. Oktober 2022

Link zur P.S. Zeitung Webseite

Tagblatt: Die Stadt Zürich will hoch hinaus

21. September 2022

  1. Pressemitteilung des Komitees Uferschutzinitiative
  2. Schlussbericht Hochhausrichtlinien der Stadt Zürich

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